Anpfiff zur Aufstiegshelfer-Initiative
Aufstiegshelfer Johann Wagner (Geschäftführer m:com) und Selina Häfele von der TSG 1899 Hoffenheim © Anpfiff ins Leben e. V.
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Im Rahmen der „Aufstiegshelfer-Initiative“ engagieren sich Vorstände, Unternehmer und Geschäftsführer aus der Metropolregion Rhein-Neckar persönlich für die Berufsorientierung der jungen Sportler des Anpfiff ins Leben e. V..

Mannheim, 29. September 2014: Das war ein gelungener „Anpfiff“ ganz nach den Vorstellungen der Initiatoren. Unter dem Motto „Wer? Wenn nicht wir!“ wurde am vergangenen Montag vor mehr als 300 geladenen Gästen und in Anwesenheit zahlreicher junger Sportler, die deutschlandweit einmalige „Aufstiegshelfer-Initiative“ des Anpfiff ins Leben e. V. vorgestellt.

Den Anfang machte Anton Nagel, 1. Vorsitzender und Initiator des Anpfiff ins Leben e. V.. Er gründete den Jugendförderverein im Jahr 2001 gemeinsam mit Dietmar Hopp und legte somit den Grundstein für diese gesellschaftlich wichtige Aufgabe. In seiner Eröffnungsrede unterstrich er denn so gleich die besondere Bedeutung der Berufsorientierung für junge Sportler sowie die einmalige Win-Win-Situation, die für Unternehmer und Jugendliche durch das einzigartige Konzept aus Jugendsportförderung und der Unterstützung junger Sportler bei der Berufsorientierung entsteht.

„Junge Menschen wissen oft noch nicht, wohin ihr eigener Weg sie führt.“

Dietmar Hopp beim Anpfiff zur "Aufstiegshelfer-Initiative"

Dietmar Hopp fand klare Worte und appelierte an die besondere Verantwortung von Unternehmern und Managern. © Anpfiff ins Leben e. V.

Genau hier setzt Dietmar Hopp mit seinem persönlichem Engagement und dem seiner Stiftung an. Auch er fand anlässlich dieses besonderen Ereignisses den Weg in das CinemaxX Mannheim. „Ich freue mich sehr, dass wir das bestehende Engagement der Partner auf oberster Ebene verankern können und die „Aufstiegshelfer“ ein solch bedeutendes Signal mit ihrem persönlichen Einsatz setzen. Ich hoffe, dass dadurch bald viele weitere Team-Player mit uns auf dem Platz stehen und damit Jugendlichen der Volltreffer zum Traumberuf gelingt“, sagte Dietmar Hopp zur „Aufstiegshelfer-Initiative“.

Hopp betonte in seiner Ansprache, entgegen der Meinung vieler seiner Altersgenossen deutlich, dass es die heutige Generation heranwachsender Jugendlicher in Schule und Beruf deutlich schwerer hätte als deren Altersgenossen seiner Teenager-Tage und dementsprechend unserer besonderen Unterstützung bedürften. Der stetig steigende Leistungsdruck, die Vielfalt an medialen und interaktiven (Ablenkungs-)Möglichkeiten sowie die vielen vermeintlichen Verlockungen erschwerten sowohl die Wahl des richtigen Einstiegs als auch den Aufstieg im Beruf, resümierte Hopp sinngemäß in seiner Botschaft.

11 Aufstiegshelfer sollt ihr sein

Und so luden zum Auftakt und für den perfekten „Einstieg zum Aufstieg“ die Manager aus 11 Unternehmen ihre Schützlinge direkt in die Chef-Etagen ihrer Unternehmen ein. Die 11 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 13 und 18 Jahren durften ihrem Unternehmer-Coach dabei einen ganzen Tag lang begleiten und erhielten so einen ganz besonderen und exklusiven Einblick in das Unternehmen und in den individuellen Manager-Alltag ihres Mentors.

Bei der Präsentation der „Aufstiegshelfer-Initiativ“ war den Jugendlichen und deren Mentoren deutlich anzusehen, wie viel Freude und Neuartiges ihnen der gemeinsame Tag bereitete. „Man habe viel voneinander gelernt“ lautete das Resümee einstimmig. „Mir hat sich eine völlig neue Welt eröffnet“ brachte es eine der jungen Sportlerinnen auf den Punkt. Und auch die Manager machten keinen Hehl daraus, viele neue Eindrücke die Wünsche, Ziele, Bedürfnisse und Sorgen junger Menschen betreffend erhalten zu haben. Als Botschafter der Initiative machten die elf „Aufstiegshelfer“ zusammen mit ihren Schützlingen konkret auf die Relevanz des Themas Berufsorientierung und Berufseinstiegt aufmerksam und betonten noch einmal deutlich, dass dem Fachkräftemangel nur in einer Gemeinschaftsleistung aus Wirtschaft und Berufseinsteigern entgegenzukommen sei.

Ergänzt wird das persönliche Engagement der Manager und der jungen Sportler durch eine breit und vielseitig angelegte Kommunikations- und Marketing-Strategie, in deren Rahmen die „Wer? Wenn nicht wir!“-Kampagne entstand. Diese soll andere Unternehmer zum Mitmachen bewegen und die Notwendigkeit des persönlichen Unternehmerengagements noch einmal deutlich unterstreichen. Die diversen Kampagnenmotiven sowie ein Kino-Trailer kommen in Anzeigenstrecken, Social Media Aktivitäten, Außenwerbung, Kunden-Newslettern und in Kinowerbespots zum Einsatz.

In den nächsten Wochen werden die jungen Sportler zusätzlich ein Praktikum im Unternehmen ihres „Aufstiegshelfers“ absolvieren um mehr über ihre beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten zu erfahren. Und auch künftig können sich die jungen Berufseinsteiger voll auf ihren Coach und Mentor verlassen und dabei in besonderem Maße von ihrem persönlichen „Aufstiegshelfers“ profitieren.

Alles in Allem also ein gelungener „Einstieg zum Aufstieg“.


Die Aufstiegshelfer und ihre Schützlinge

Das Logo "Aufstiegshelfer-Initiative"

© Anpfiff ins Leben e. V.

Den Auftakt machten 11 Vorstände, Unternehmer und Geschäftsführer aus der Metropolregion Rhein-Neckar. Gemeinsam mit ihren Schützlingen verbrachten sie einen ganzen Tag, bei dem beide Seiten viel voneinander lernen konnten. Hier finden Sie alle 11 Aufstiegshelfer-Sportler-Duos sowie jeweils deren “Making-of”-Bildergalerien der „Wer? Wenn nicht wir!“-Kampagnen-Motive.

Und! Die Initiative ist offen für viele weitere Aufstiegshelfer.

  • Luka Mucic, Mitglied des Vorstands der SAP SE, Chief Financial Officer & Chief Operating Officer, und Marco Petrosino, 18 Jahre, SG Heidelberg-Kirchheim
  • Helmut Schleweis, Vorstandsvorsitzender Sparkasse Heidelberg, und Sophia Exner, 16 Jahre, von der TSG 1899 Hoffenheim
  • Stefan Fuchs, Vorstandsvorsitzender FUCHS PETROLUB SE, und Philipp Hoock, 17 Jahre, vom TSV Amicitia Viernheim
  • Stefan Strobel, Geschäftsführer AOK Rhein-Neckar-Odenwald und Diana Isabel Suleimann, 13 Jahre, vom FC-Astoria Walldorf
  • Ralf Kiermaier, Geschäftsführer ProMinent Deutschland GmbH und Maximilian Kern, 14 Jahre, vom FC-Astoria Walldorf
  • Klaus Happes, Geschäftsführer adViva) und Robin Sold, 15 Jahre, vom SV Waldhof Mannheim
  • Johann W. Wagner, Geschäftsführer m:con GmbH und Selina Häfele, 19 Jahre, von der TSG 1899 Hoffenheim
  • Uwe Frey, Managing Partner Oelenheinz & Frey Werbagentur GmbH, und Sevda Turan, 14 Jahre, vom VfB St. Leon
  • Thomas Dammert, Account Manager bei Time Partner, und Magdalena Possinger, 17 Jahre, vom TSV Amicitia Viernheim
  • Christian Spickert, Geschäftsführer Filmtheaterbetriebe Spickert, und Nele Kracht, 15 Jahre, vom FC-Astoria Walldorf
  • Winfried Rothermel, Geschäftsführer von abc Druck, und Furkan Atsay, 16 Jahre, vom FC-Astoria Walldorf

Die berufliche Jugendförderung

Mehr als 3.200 Jungen und Mädchen im Alter von zwei bis 19 Jahren durchlaufen die ganzheitliche Ausbildung von “Anpfiff ins Leben”. Dabei kommt der Berufsorientierung und dem Berufseinstieg eine besondere Bedeutung zu. Dahinter steht ein ganzheitliches und detailliert ausgearbeitetes Konzept, das von Schulen, Hochschulen, Verbänden, Wirtschaftsunternehmen sowie sozialen Einrichtungen aktiv mitgestaltet wird.

Dein Weg in den Beruf - das Konzept des Anpfiff ins Leben e. V.

Dein Weg in den Beruf das Konzept des © Anpfiff ins Leben e. V.

Der Weg in den Beruf

  • der Jugendliche ist oder wird Sportler bei einem der Partnersportvereine von „Anpfiff ins Leben“
  • 2 Jahre vor dem Schulabschluss werden in den Jugendförderzentren in Zusammenarbeit mit der örtlichen Arbeitsagentur dedizierte Einzelgespräche zur Berufsorientierung geführt
  • es folgen Betriebsbesichtigungen bei den Partnerunternehmen von „Anpfiff ins Leben“ sowie ein Einblick in Berufe rund um den Sport
  • ca. 1 Jahr vor dem Schulabschluss steht das erste Betriebspraktikum in einem der „Anpfiff ins Leben“-Partnerunternehmen an, dass in Einzelgesprächen in einem der Jugendförderzentren analysiert und ausgewertet wir
  • es folgen ein IHK-Berufseignungstest, die Teilnahme an Bewerbungs-Workshops und die individuelle Unterstützung bei der Aufbereitung und dem Versand der Bewerbungsunteralgen sowie Assessmentcenter-Trainings und Coachings für das Bewerbungsgespräch

Das „Anpfiff ins Leben“-Konzept

Die „Anpfiff ins Leben“-Förderung beruht auf der einzigartigen Verzahnung der vier Förderbereiche Sport, Schule, Beruf und Soziales.

Im Bereich Sport arbeitet der Jugendförderverein mit ausgewählten Partnersportvereinen zusammen, stellt dort ausgebildete Trainer zur Verfügung und unterstützt die Trainer der Partnervereine bei der Fortbildung. „Anpfiff ins Leben“ erstellt Angebote und Konzepte für Spieler und Eltern die der Verantwortung für die sportliche Konzeption und Umsetzung im Jugendbereich der Vereine Rechnung tragen. Die Programme sowie die Aktivitäten in den Bereichen Schule, Beruf und Soziales finden in hochmodernen und gut ausgestatteten Jugendförderzentren statt.

Der Traum von der großen Sportler-/Fußballer-Karriere. Viele Kinder und Jugendliche träumen davon eines Tages in der Bundesliga oder in der Nationalmannschaft zu spielen. Doch nur wenige erreichen dieses Karriereziel. „Anpfiff ins Leben“ hilft jungen Sportlern beim Meistern derer schulischen Herausforderungen. In den Förderzentren bieten didaktisch gut ausgebildete Lehrkräfte Hausaufgabenbetreuung und Unterstützung beim Lernen für Arbeiten an.

In den Unternehmen des „Anpfiff ins Leben“-Netzwerks organisiert der Jugendförderverein Praktikums- und Ausbildungsplätzen. Zum Netzwerk gehören inzwischen mehr als 40 Unternehmen ¬- vom Weltmarktführer bis zum Familienbetrieb um die Ecke. So können die jungen Sportler die unterschiedlichsten Branchen kennenlernen und die eigene Berufswahl vorbereiten. Dabei entsteht für beide Seiten, auch für die Unternehmen, eine Win-Win-Situation, denn diese können sich sicher sein, dass es sich bei den Praktikanten und Auszubildenden von „Anpfiff ins Leben“ um leistungsorientierte, aufgeschlossene und teamfähige junge Menschen handelt.

Soziale Kompetenz ist eine der wichtigsten Voraussetzungen nicht nur für das berufliche Vorankommen sondern auch für das gesamtgesellschaftliche Miteinander. Hier ergänzt „Anpfiff ins Leben“ die Förderung in den Bereichen Sport, Schule und Beruf durch soziale Aspekte. Die jungen Sportler werden gezielt mit Menschen mit anderen Lebenshintergründen zusammengebracht um zum Beispiel beim gemeinsamen Sport mit behinderten Kindern oder in Altenheimen zu erfahren, wie viel Spaß es macht, sich für andere Menschen zu engagieren.


Weiterführende Links zur “Aufstiegshelfer-Initiative” und Anpfiff ins Leben e. V.