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Rainer Hahn - Vorstand Global United FC e. V.Nachhaltigkeit im Fußball Redakteurin Susanne Blech im Interview mit Rainer Hahn, Fußball-Nachhaltigkeitsexperte, Generalsekretär Global United FC e.V., Vorstand SportsResponsibility, Initiative für Verantwortung und Nachhaltigkeit im Sport.

Nachhaltigkeit im Fußball (NIF): Herr Hahn, Sie sind Geschäftsführer des Global United FC e. V. und Fußball-Nachhaltigkeitsexperte. Was macht Ihren Verein so besonders in der Stiftungslandschaft des deutschen Fußballs? Wer steht alles hinter dem Global United FC und welche Expertise ist bei Ihnen vertreten?

Rainer Hahn: Global United FC e. V. ist die einzige gemeinnützige Organisation, die die Plattform Fußball dauerhaft für das Engagement im Klima- und Umweltschutz nutzt. Zudem haben wir bewusst nicht den engen Rahmen einer Stiftung, sondern den eines gemeinnützigen Vereines gewählt, der uns mehr Flexibilität in der Projektumsetzung ermöglicht. Gut 90% der sonstigen Fußball nahen Stiftungen beschäftigt sich mit sozialen (Bildung, Gesundheit, Ernährung) Projekten und hier vor allem mit der Zielgruppe Kinder. Zudem setzen wir jedes einzelne Projekt wiederum mit einer erfahrenen, seriösen Organisation oder Partner um, die gewährleisten, dass jeden Tag am weiteren Weg gearbeitet wird.

Hinter Global United FC e.V. stehen mittlerweile weltweit gut 400 ehemalige Fußball-Legenden, Ex-Profis aber auch zunehmend noch aktive Akteure, die sich mit unserer Aussage –We love football.We love our planet und unserer Vision, dass jeder im Kleinen einen Beitrag zu einem besseren Bewusstsein und Umgang mit unserem Planeten leisten kann. Auch Schauspieler und Musiker, die eine hohe Affinität zum Fußball haben sind dabei.

Um nur einige zu nennen: Cafu, Aldair, Elber, Nedved, Stapleton, Lineker, Karembeu, Desailly, Pfaff, Witschge, Mols, Reuser, Töfting, Nilsson, Larsson, Halle, Fjörtoft, Rottenberg, Künzer, Bobic, Buchwald, Berthold, Marschall, Kirsten und heute Dante, Rafinha, Hamad – Peter Lohmeyer, Wycliff Jean – hier tun wir all denen, die ich gerade nicht nenne Unrecht.

Internationale Fußball-Expertise ist bei uns ebenso vertreten, wie Erfahrung in der Konzeption, Kommunikation und Umsetzung von CSR Projekten. Lutz Pfannenstiel ist ja der einzige Fußballprofi der weltweit auf allen FIFA Kontinenten gespielt hat und international als Trainer und Sportdirektor, Scout bereits Erfahrungen sammelte. Ich durfte schon gut 15 Jahre lang Projekte für SOS Kinderdörfer, WWF, DRK, DHL, SAP, ProSiebenSat1 und diverse weitere Vereine und Verbände begleiten. Unsere Expertise ergänzen zudem ehemalige Vorstände bzw. Geschäftsführer aus der Wirtschaft, die im Beirat sitzen oder diesen ab der nächsten Periode ergänzen.

NIF: Sie blicken bereits auf einen reichen Erfahrungsschatz in erfolgreicher Projektarbeit zurück. In welche Projekte sind Sie momentan involviert, worauf achten Sie bei der Auswahl und wo liegt bei Ihnen im Nachhaltigkeitsbereich die Grenze zu Fanatismus?

Rainer Hahn: Bei Global United FC haben wir unser Schwerpunktprojekt in Namibia, welches uns das ganze Jahr begleitet. Dort geht es darum den Umgang mit den Ressourcen ins Bewusstsein der Kinder, aber auch in das Erwachsenenumfeld zu bringen. Punktuell unterstützen wir jedes Jahr ein Moorschutzprojekt in Deutschland in Kooperation mit dem Bund Naturschutz. Wir haben im Schnitt 15 internationale und 20 nationale Anfragen auf Benefizspiele und Projekte. Mit der Zeit haben wir gelernt mit diesen Anfragen umzugehen und in der Vorrecherche eine Richtlinie entwickelt, die uns hilft die eigenen Ressourcen zu schonen und effektiv einzusetzen. Man kann nicht überall helfen. Einfach kreuz und quer durch die Welt zu reisen und immer mal ein wenig beizutragen ist keine Lösung. Sie lösen eine Erwartungshaltung aus, die sie als Organisation auch weiter bedienen müssen – alles andere ist gutgemeinter Aktionismus oder schnelle Hilfe gerade bei Katastrophen.

Wir versuchen zudem unseren Einsatz und die Botschaften für alle Beteiligten möglichst einfach zu halten, um jedem die Chance auf Beteiligung zu geben und zu erkennen, wo der persönliche Beitrag liegen kann. Man muss Projekten auch Zeit geben sich zu entwickeln und man darf sich auch einmal Fehleinschätzungen leisten. Die man dann natürlich noch korrigieren sollte. Die Grenze zum Fanatismus ist immer da, wo man glaubt den einzig richtigen Weg zu haben und keine Geduld an den Tag legt. In vielen Kulturen und Regionen geht es einfach nicht, eine Meinung oder Aktion überzustülpen. Erst kommen die Anforderungen und Bedürfnisse vor Ort und dann die konzeptionelle Umsetzung. Im Sinne von “Rettet die Welt” mit viel Eifer loszumarschieren ist zwar ehrenhaft, aber nachweislich oft nicht effektiv. Manche Organisationen definieren sich aber über ein Stück weit „Fanatismus“, weil die mit den Bildern, die sie dadurch erzeugen, schlicht und einfach auch für Ihre Themen „Werbung“ machen. Da muss jeder seinen Weg wählen.

NIF: Sie betrachten das bisherige Engagement des Profifußballs im Bereich Nachhaltigkeit als ausbaufähig. Inwiefern geht langfristiges nachhaltiges Commitment über das Errichten von Ökoprofitstadien und soziale Stiftungszwecke hinaus und aus welchen Gründen sollte sich das Sportmanagement der Fußball-Proficlubs mit diesem Themenbereich künftig stärker auseinandersetzen?

Rainer Hahn: Die Entwicklung in diesem Bereich ist ja ohnehin eine schon seit langem eingeleitete. Es gab immer schon soziale Engagements vor Ort oder Benefizspiele. Was fehlte war eine sauber definierte Richtung und Zielsetzung was man mit dem Einsatz bezwecken will. Nachhaltigkeit als solches hat sich bis vor einigen Jahren ausschließlich auf das Thema Energie sparen oder Müllvermeidung konzentriert.

Heute ist Corporate Social Responsibility aber ein wichtiger Faktor um das Image eines Klubs zu verbessern. Dauerhaft kann CSR sogar die Wahrnehmung im direkten Umfeld beeinflussen und auch im Rahmen von nationalen oder internationalen Partnerschaften spielt es eine große Rolle. Jeder identifiziert sich eher mit einem Klub, der ein klares Engagement eingeht. Ich persönlich glaube, dass dieser Part in Zukunft zu einem wichtigen Meilenstein in der Positionierung und damit natürlich auch hinsichtlich des wirtschaftlichen Erfolgs eines Klubs wird.

Ein ganz wichtiger Faktor bei den Spieler-Stiftungen ist, dass diese nicht – wie oft genug in der Vergangenheit – aus steuerlichen oder Image-Gründen – gestartet werden, sondern weil es eine klare Einstellung des Spielers vermittelt. Dort wo PR Agenturen im Schwerpunkt das Engagement des Gründers steuern, läuft definitiv etwas schief!

NIF: Was macht Markenbildung für Nachhaltigkeit so komplex? Welche Fehler werden hier, Ihrer Erfahrung zufolge, gerne begangen und welche Stiftungen, bzw. welche Vereine können hier bereits auf ein erfolgreiches Management zurückblicken?

Rainer Hahn: Nirgendwo ist man so angreifbar, wie mit dem Thema Nachhaltigkeit. Der kleinste Fehler kann eklatante Auswirkungen haben. In jeder Organisation hat es schon Fehler gegeben, weil man die Kulturen oder den Zugang der Menschen vor Ort falsch eingeschätzt hat. Ein weiterer Faktor ist, dass das gewählte Projekt oder die gewählte Kampagne nur dann stark ist, wenn abseits vom Marketing- und Personality-Kult glaubhaft vermittelt wird, was man wirklich tut. Deswegen versucht Global United FC soviel wie möglich Themen nahe Partner zu gewinnen, denen es ausschließlich um die Zielsetzung geht. Ganz wichtig ist für mich dabei, dass Nachhaltigkeit nicht als Zustand, sondern als Prozess begriffen wird.

Wer hier sicher schon einen Schritt weiter ist als viele andere sind die diversen DFB Stiftungen – es gibt auch viele kleinere Fußballstiftungen -, die in der Nische einen Riesenjob machen, weil hier noch ähnlich wie bei einem Start up ein spezieller Geist und persönliches Engagement herrscht. Jeder hat für sich seine Berechtigung und muss sehen, was er mit seiner Struktur und seinen Ressourcen leisten kann. Jeder muss sich dazu immer wieder hinterfragen. Ein Projekt weniger ist oft mehr – zumindest für die sonstigen Dinge, die man schon leistet. Bei den Vereinen spielen der VfL Wolfsburg, Werder Bremen und Borussia Dortmund sowohl von der Struktur, Einsatz von Personal und Mitteln, sowie – ganz wichtig – dem kompletten Involvement im Klub in der obersten Liga. Einige andere sind auch engagiert, aber ohne klares Commitment. Setzen sich aber verstärkt damit auseinander diesen Bereich zu professionalisieren.

NIF: In konsumrelevanten Bereichen wächst die Zahl der Verbraucher, die auf nachhaltig produzierte und fair gehandelte Produkte Wert legen. Welche Bedeutung messen, Ihrer Erfahrung nach, Fans dem sozialen und ökologischen Engagement der Fußball Proficlubs bei? Können die Clubs mit Nachhaltigkeit punkten?

Rainer Hahn: In allen Produktbereichen wächst die Nachfrage nach nachhaltig oder fair gehandelten Produkten. Dies wird sich mittelfristig natürlich auch bei den Klubs zeigen. Machen Sie doch einfach mal den Test und screenen den Merchandisingkatalog ihres Lieblingsvereins und versuchen festzustellen, wieviele Produkte dieser Anforderung entsprechen. Hier können die Klubs eindeutig und kurzfristig punkten! Immer mehr Fans werden eine Infrastruktur, Produkte, Ressourcennutzung und sichtbares Engagement einfordern. Der Weg ist klar vorgezeichnet.

Es ist zudem noch kein Klub so richtig auf die Idee gekommen – ausser bei der Mülltrennung im Stadion – die Masse an Fans in die eigene CSR Thematik einzubinden. Hier rede ich ganz bewusst nicht nur von den registrierten Mitgliedern, sondern vor allem von den Sympathisanten! Die Klubs werden sich zudem in einigen Jahren fragen, worüber Sie Zuwächse und Zugänge erhalten. Auch da wird professionelle CSR eine Rolle spielen.

NIF: Der Vereinsfußball ist die größte sportliche Bewegung der Welt und die Proficlubs sind heutzutage einflussreiche Wirtschaftsunternehmen, die ihrer gesellschaftlichen Verantwortung am Standort oft umfassend nachkommen. Welche Einflussmöglichkeiten bestehen seitens Clubs und Sportverbänden hinsichtlich Nachhaltigkeit in der Lieferkette? Kann der DFB beispielsweise eine konsequent nachhaltig produzierte Ausrüstung einfordern?

Rainer Hahn: Vom Ansatz her ist es sogar sehr einfach! Vereine und Verbände brauchen sich nur an der Wirtschaft orientieren, die in den Lieferantenbeziehungen klare Vorschriften zum Thema Verantwortung und Nachhaltigkeit macht. Übrigens auch die Sportartikler. Aber – den grundsätzlichen Appell gibt es natürlich und dann hoffen die Beteiligten einfach, dass alles in Ordnung ist. Die Ausstatter verstärkten in den vergangenen Jahren allerdings auch auf Druck von Verbraucherorganisationen und auch zum Großteil aus eigener Überzeugung, die Anstrengungen, die eigene Produktion und Lieferkette nachhaltig zu gestalten.

Die Vereine, die Gelder von Ausstattern kassieren, werden diese kaum unter Druck setzen. Das ginge an der Realität vorbei. Was aber auch kaum einer clever nutzt ist das Meinungsbild der Fans, die man ja mal befragen kann und das gibt man dann als „Dienstleistung“ an die Lieferanten/Ausstatter weiter.

NIF: Langfristiges Nachhaltigkeitsmanagement als Querschnittsaufgabe anzugehen, erfordert die Integration in die Unternehmensführung. Ist Ihrer Einschätzung nach eine moderne, nachhaltig orientierte Clubführung in den noch immer weit verbreiteten Vereinsstrukturen überhaupt möglich? Welche Organisationsformen erweisen hier als sinnvoll?

Rainer Hahn: Die Clubs sind mittlerweile Wirtschaftsunternehmen, die sich nicht zuletzt dank der Lizenzvorgaben aus der DFL bzw. je nach Liga DFB professionell aufstellen müssen. Allerdings geht die Schere der Möglichkeiten so etwas umzusetzen und vor allem zu finanzieren, sehr weit auseinander. Kurzfristig werden sich jedoch alle Vereine der ersten Liga mit dem CSR Thema identifizieren und Strukturen dafür schaffen. Vielleicht gibt es dann auch ein Modell wie in der Vermarktung, wo man diesen Bereich auch erst einmal extern betreuen lässt. Jedoch sind die Parameter die den Erfolg messen deutlich weniger schick und nachdrücklich zu vermitteln, wie in der klassischen Vermarktung.

Aus dem Präsidium der Vereine, müsste meiner Meinung nach sogar ein Verantwortlicher für CSR benannt werden.

NIF: Wie müsste aus Ihrer Sicht ein moderner Clubmanager des 21 Jahrhunderts aussehen, um seiner gesellschaftlichen Verantwortung, den ökologischen und sozialen Aspekten der Nachhaltigkeit und den Fans gerecht zu werden?

Rainer Hahn: Wie bei allen beruflichen Wegen, wird es auch hier in Zukunft am Bedarf ausgerichtete Ausbildungswege geben, die dieses Profil abbilden. Es wird in einigen Jahren in jedem Club einen CSR-Manager geben, der sich als Hauptaufgabe klar an der Positionierung des Vereines mit all seinen Facetten orientiert. Genauso, wie es im Sponsoring- oder im Medienbereich der Vereine heute schon ist. Allerdings komme ich auch hier gerne wieder darauf zurück. Fanatismus, der ja im Fußball auch sehr verbreitet ist, hat auf der Nachhaltigkeitsagenda nichts verloren! CSR ist kein Instrument für blinden Fanatismus!

NIF: Wäre der international agierende Global United FC e.V. nicht der ideale Kooperationspartner für nachhaltige Veranstaltungen der FIFA?

Rainer Hahn: Wir sehen uns durchaus als Teil der Fußballfamilie, welche die FIFA immer wieder beschwört. Unsere Botschafter sind ja oft auch in Kontinentalverbänden, Landesverbänden, als Trainer oder Clubverantwortliche, etc unterwegs. Als kleines Rädchen in der Maschinerie versuchen wir das Netzwerk anzutreiben und in unsere Sichtweise zu ziehen. Wir begrüßen es ausdrücklich – wenn, wie im Sozialbereich, auch mehr Fußballstiftungen im klassischen Umweltbereich tätig werden! Wir sind sicher für Clubs, Verbände, Unternehmen ein interessanter Partner, weil wir am Ende des Tages doch etwas anders sind als die anderen. Wir haben in der Vergangenheit auch schon auf viel Geld verzichtet, weil wir offen unsere Meinung sagen.

NIF: Zum Schluss: Wie fällt Ihr Nachhaltigkeits-Urteil über die Fußball WM 2014 aus?

Rainer Hahn: Die Hauptdiskussion liegt ja bei so einem Event auf der Nachnutzung der Stadien und weiteren Infrastruktur. Da gibt es in einigen Städten zurecht Diskussionen. Die Demonstrationen erhalten aber gerade nicht zuletzt auch durch das Event – wie schon beim Confed-Cup – ein Gesicht und erreichen die Massen, weil es nun einfach auch eine enorme mediale Plattform gibt. Mein Gefühl ist aber eher, dass der Druck ins Ausland weitergereicht wird, wo dann wieder Programme aufgesetzt werden. Es ist jedoch kaum noch vermittelbar, dass ein Land sämtliche Kosten eines derartigen Großevents (inkl. der Folgekosten, die richtigerweise mitberechnet werden müssten) trägt und die FIFA mit gut 2 Mrd. Gewinn aus der Veranstaltung raus geht. Aus diesem steuerfreien Gewinn müsste die FIFA eigentlich ein Nachhaltigkeitsprogramm für die Veranstalterländer (zum. die weniger gut gestellten) auf die Bahn schieben.

Vorschlag 25% des Gewinns fließen dann in die Projekte, die die Bevölkerung einklagt.

Das Interview mit Herrn Rainer führte Susanne Blech, Redakteurin und Nachhaltigkeitsexpertin bei Nachhaltigkeit im Fußball.


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Global United FC e. V.

Über Rainer Hahn (Global United FC e. V.)

Rainer Hahn (Jahrgang 1966) blickt auf über 15 Jahre als Manager in Verlagen und führenden Marketingdienstleistungsagenturen zurück. Die national und international für Umwelt-, Sozial- und Sportorganisationen und für div. Unternehmen gearbeitet haben. Spezialisiert ist er auf CSR, Sponsoring/Fundraising, Organisations-entwicklung, Publikationen und Verkautsplattformen.

Zudem arbeitet er seit gut 30 Jahren in verschiedenen Vereins- und Verbandsfunktionen im Sportbereich sowie als Moderator, Referent bei Sponsoring- und Eventkongressen und Dozent an der TU München – Sportfakultät und der Leipzig School of Media. Er ist Gründer von SportsResponsibility der Initiative für Verantwortung und Nachhaltigkeit im Sport sowie Generalsekretär der internationalen Fußballcharity Global United FC e.V., die sich im Schwerpunkt dem Thema Klima- und Umweltschutz verschrieben hat. Engagiert ist er zudem im Charityprojekt FC Sternstunden des Bayerischen Rundfunks und als Co-Autor in den Bereichen Sponsoring und Sport CSR.

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