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“Kein FIFA-Druck”

Unterföhring,  9. Dezember (pps) - Weltfußballerin Nadine Angerer will im Streit um das Thema “Kunstrasen” bei der WM-Endrunde 2015 in Kanada nicht klein beigeben. “Wir hoffen immer noch auf ein Gespräch mit der FIFA und dem kanadischen Fußballverband. Ich glaube, dass wir Spielerinnen einen Anspruch darauf haben. Wir sind die Hauptakteure, machen das nicht als Freizeitvergnügen, sondern haben triftige Gründe”, sagte Angerer in einem exklusiven Interview mit dem Sport-Nachrichtensender Sky Sport News HD. Die deutsche Torfrau gehört zu rund 60 Top-Spielerinnen, die aktuell wegen des “gesundheitsgefährdenden Untergrunds” gegen die FIFA und den kanadischen Verband CSA klagen.

Gerüchte, die FIFA habe nach Einreichung der Klage Druck ausgeübt, wollte Angerer indes nicht bestätigen: “Ich bin definitiv nicht davon betroffen. Ich habe von den Gerüchten gehört, kann die aber nicht weiter kommentieren. Mir gegenüber hat die FIFA keinen Druck ausgeübt, von daher bin ich sehr vorsichtig. Wenn es so gewesen ist, dann finde ich das alles andere als gut und auch unverständlich.”

Einen WM-Boykott schloss die in Brisbane unter Vertrag stehende Torfrau aber kategorisch aus: “Wir werden die WM auf keinen Fall boykottieren. Das war von Anfang an nicht unser Ziel.”

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